Waldschnepfen Monitoring 2020 – Aufruf zum Mitmachen!

Gibt es sie noch hier am Oberrhein?

Waldschnepfe. Bild: Forstliche Versuch- und Forschungsanstalt BW.

Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg führt im Mai 2020 ein Waldschnepfen Monitoring durch. Eines der Hauptverbreitungsgebiete der Waldschnepfe in Baden-Württemberg ist der der Oberrhein. Die Waldschnepfe bevorzugt Wälder, oder Waldflächen mit viel schützendem Unterwuchs an Wiesen mit regenwurmreicher Erde. Ab Mai kann man die balzende Waldschnepfe am Waldrand beobachten. Der Balz, der sogenannte „Schnepfenstrich“, stellt die einzige Möglichkeit dar, Waldschnepfen zu beobachten. Nur dann macht der ansonsten scheue Waldvogel durch seinen charakteristischen Balzgesang auf sich aufmerksam. Randstrukturen im Wald folgend, fliegen männliche Schnepfen während der Abenddämmerung auf Wipfelhöhe ihre Runden und stoßen unterschiedliche Balzlaute aus. Damit kann man die Schnepfe, akustisch erfassen. Damit gibt sich die etwa Taubengroße Waldschnepfe am Schnepfenstrich nicht nur den Artgenossen zu erkennen. Damit lässt sich die Schnepfe, solange es das schwindende Tageslicht es zulässt, leicht beobachten. Bei Sichtbeobachtungen fällt der lange Schnabel und die braun- schwarze Färbung des Gefieders auf.

Mehr Infos siehe:

Quorren und Puitzen der Waldschnepfe, aufgenommen von Pierre Mollet, abrufbar unter:

https://www.xeno-canto.org/375684

Daher unser Aufruf:

Falls Sie eine Waldschnepfe sehen, was im Karl Ludwigsee, im gesamten Hockenheimer Rheinbogen und im Rheinwald möglich ist, bitte wir sie um Mitteilung.

Bündnis 90 / die Grünen, OV Ketsch
Nikolaus Eberhardt
Goethestr. 27a, 68775 Ketsch
Telefon: 01590 6230102
nick.eberhardt@gruene-ketsch.de

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