Entenpfuhl

Unser Wald! Unser Projekt!

Argumente gegen den Kiesabbau zum Entenpfuhl:

Pkt.1 Gefährdung des Wasserhaushaltes im weiteren Umfeld –sprich dem Hardtwald- sowie Risiken für die Wasserversorgung aus dem Wasserwerk Hardt.

Es wurden zwar Untersuchungen mit Fliesrichtungen gemacht. Aber wer sagt, dass sich diese Grundwasserflüsse bei Ausbaggerung einer Tiefe von 35 m nicht ändern. Grundwasser, vor allem in Hinblick auf die Qualität, wird mehr und mehr zur Mangelware. Daher sollte das eine sehr hohe Priorität haben.

Pkt.2 Lärmschutz gegen die Lärmquellen B39, A6 und ICE-Strecke Richtung Ketsch.

Die vorhandenen Verkehrswege sind vor allem nachts deutlich zu hören. An anderen Stellen, Bahnlinien, Autobahnen, usw, werden aufwendige Maßnahmen wie Lärmschutzwände und/oder Erdwälle installiert. Hier wird eine natürliche Lärmbarriere aus wirtschaftlichen Gründen beseitigt.

Pkt. 3 Neue Lärmquelle „Neues Kieswerk“

Bagger, Rüttelsiebe (üblichenweise in schallfreundlichen Höhen über dem Erdboden) LKW-Verkehr usw.) sind bedeutende Lärmquellen für die Betriebszeiten.Ein Kieswerk im Abstand von wenigen hundert Metern zum Ortsrand Ketsch ist eine Zumutung vor allem für die nahen Anwohner.Damit wird sich die Öffentlichkeit leicht mobilisieren lassen.

Pkt. 4 Vernichtung eines –im Gutachten gering geschätzten- Waldes

An anderen Stellen wird von Aufforstung, Blühsteifen, Grünflachen, usw. gesprochen. Hier soll ein alter, rudimentärer Waldbestand wirtschaftlichen Interessen geopfert werden. Dabei wird, auch im Gutachten, angeführt, dass dieser Wald keinen Freizeitwert für die Bevölkerung hat. Gerade das ist doch für die Tierwelt, „bedeutend“ und ein großes Plus. Vielerorts, z.B. auch im räumlich nahen Hardtwald, findet Wild keine Ruhezone; es wird von Spaziergängern oft gestört. Hier haben wir einen Wald, der wenig begangen wird. Der muss gerade für Brutvögel ein „Eldorado“ sein. Dieser Punkt beinhaltet auch die Vernichtung eines Lebensraumes für Flora und Fauna, eben auch seltener Arten, die gerade hier wegen der Abgelegenheit eine Chance noch! haben.

Pkt. 5 Vernichtung eines CO2-Speichers

Der Klimawandel ist in aller Munde. Hier nicht! Hier heißt es: Weg mit dem Wald. Wir brauchen Kies, Immer mehr und mehr. Gibt es Verbrauchsprognosen? Oder woraus wurde die prognostizierte Betriebszeit von 35 Jahren ermittelt?

Pkt. 6 Zusätzlicher Verkehr für den Abtransport

Im Gutachten wird der lokale Verbrauch vorangestellt. Für den Abtransport werden dann aber alle möglichen Verkehrsanbindungen, auch der Schiffsverkehr, aufgeführt. Dem Unternehmen wird nach Aufnahme des Betriebes keine Auflage für den Verkauf des Kieses mehr gemacht werden können. Es wird zu einer erheblichen Zunahme des Schwerlastverkehrs kommen.

Pkt. 7 Zukunftsfähiger Wald an zukunftssicherem Standort

Der Entenpfuhl hat die Hitzesommer 2018 und 2019 gut überstanden. Dies liegt vor allem am Untergrund, der zwar Kies enthält, aber offenbar den Wurzel Zugang zum Grundwasser bietet. Damit ist der Standort höchst wertvoll und ideal für die Zukunft, in der es heißer und trockener wird.

Diese Argumentenliste ist in Arbeit. Sollten Sie zusätzliche Argumente haben, oder mehr Detailwissen haben, schreiben Sie uns bitte! Vielen Dank.
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