Auf dem Bild beim Aufhängen der Nistkästen, von links: Günther Martin, Robert Brusnik, Heike Schütz, Nikolaus Eberhardt

Vogelnistkästen: ein Zuhause für viele Tiere.

Auf dem Bild beim Aufhängen der Nistkästen, von links: Günther Martin, Robert Brusnik, Heike Schütz, Nikolaus Eberhardt

In der Schwetzinger Zeitung vom 7.2.2018 ist folgender Beitrag über unseren Ortsverband erschienen:

Wer sich mit Naturschutz beschäftigt, der lernt schnell, dass es beim Schutz der Natur und Umwelt, um den Schutz der Lebensstätten und Lebensräume geht. Beim Bau der Lebensmittelmärkte im Baugebiet Bruchrain wurden im nördlicher Bereich einige alte Rubinien gefällt, in denen Lebensstätten für Tiere wie Insekten und Vögel waren. Zum Abschluss der Bauarbeiten wurde, um den Lärm für die Anwohner zu reduzieren, eine Steinmauer errichtet, die mit der Zeit begrünt werden wird. Natürlich werden auch in den Ritzen der Mauer einige Tiere ihre neuen Lebensstätten finden. Die Baumhöhlen der alten Rubinien wurden jetzt, durch die Mitglieder des Ortsverbands der Bündnis-Grünen in Ketsch, ausgeglichen. An der „Aldi-Mauer“ wurden zahlreiche Nistkästen und Fledermauskästen aufgehängt. Diese Kästen sind nicht nur für Vögel als Nisthilfen zu sehen. Sie sollen auch Insekten als geschützten Lebensraum dienen. Z.B. werden solche Nisthilfen gerne von Hummeln angenommen. Besonderen Dank gilt hier der Firma Aldi-Süd, die diese Aktion genehmigt hat und auch denen, die die Nistkästen gebaut und aufgehängt haben. Alle, die im nächsten Jahr zu den Lebensmittelmärkten einkaufen gehen, können beobachten ob diese Aktion erfolgreich ist. Mit einfachen Mitteln Lebensraum schaffen, der verloren gegangen ist, ist oft leicht möglich, wenn man es möchte.

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